Nakivale Refugee Settlement

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Wo und wieviele Flüchtlingslager gibt es eigentlich auf der Erde? Wieviele Menschen leben dort und wie sieht es dort eigenltich aus?

Bei Wikidata, der semantischen Datenbank, die u.a. zu viele Wikimedia-Projekten beiträgt gibt es einen ziemlich coolen Query (Abfrage) Service, mit dem solche Fragen, wie die nach der Anzahl der Flüchtlingcamps auf der Erde, recherchiert werden können.

Die Suchanfragen müssen in der Abfragesprache SPARQL formuliert werden – was mit dem sehr nutzer:innenfreundlichen Tool des Query-Service wirklich leicht möglich ist.

So kannst du zum Beispiel eine Karte mit allen Flüchltingslagern erstellen:

#Map of refugee camps
#defaultView:Map
SELECT * WHERE {
?item wdt:P31 wd:Q622499;
wdt:P625 ?geo .
}

Das liest sich wie folgt: Wir suchen alle Einträgen (=*), die die “Eigenschaft” (=P) haben, “eine Instanz zu sein” (=P31), von dem Ding (=Q), das ein Flüchtlingslager ist (=Q622499). Außerdem sollen sie die Eigenschaft (=P) haben, Koordinaten zu haben (=P625) und die wüssten wir gerne (=?geo)
Die Anfrage kannst du direkt ausprobieren: https://w.wiki/mfw und ggf. einfach mal modifizieren.

Viele von den eben gezeigten Lagern bestehen derzeit; einige sind historisch, zB. wurden nach dem zweiten Weltkrieg viele Flüchtlingslager eingerichtet. Einige der Lager bestanden nur wenige Monate, andere bestehen über Jahrzehnte.

Bei der Auflistung dürfte klar geworen sein, dass die Liste in Wikidata leider alles andere als vollständig ist. Wir können nur das finden, was in Wikidata dokumentiert ist, bzw. was wir als angehörige der Wissens-Almende selbst dokumentiert haben. Kennst du ein Geflüchteten-Lager, das noch nicht in Wikidata auftaucht? Dann trag das doch bitte-gerne-auf-jeden Fall ein. Hashtag: #CommunityScience

So, nun zur Aufgabe:
Finde mit Hilfe von Wikidata heraus, wann das Nakivale Refugee Settlement in Uganda eröffnet wurde.

…weil wir wissen, dass wir es mit einer technikaffinen Zielgruppe zu tun haben, lassen wir euch mal ein bisschen probieren. Wer darauf keine Lust hat, kriegt nen Tipp: Nutze die angebotenen Beispiele, um die SPARQL-Query zu konstruieren. Wer gar keine Lust hat, kann ja auch einfach nach dem Lager im Suchfeld suchen. Cooler ist zwar der Weg über SPARQL, aber Coolsein ist ja auch nicht alles.

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